Pressespiegel

 

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06.02.2017: Volleyball-Hobbyturnier „Auf die Frauen kommt es an“

Warendorf

Zum 35. Mal luden die Volleyballer der Warendorfer SU am Wochenende Hobbyspieler zum Turnier um den Oberst-Rathgeber-Gedächtnis-Pokal ein.

 
Foto: Werner Szybalski
 
folgende Fotos: René Penno

Im Jubiläumsjahr traten zwar weniger Teams als in den Vorjahren an, der guten Stimmung rund um die acht Volleyballfelder tat dies aber an beiden Tagen keinen Abbruch.

Auch wurde – genauso wie in den Vorjahren – hart und fair um jeden Punkt gekämpft. Es wird auf Zeit gespielt, so dass die Summe der Punkte aus beiden Sätzen zählt.

Am Sonntag fand mit 30 Mannschaften das Mixed-Turnier statt, bei dem immer mindestens zwei Frauen pro Team auf dem Feld stehen müssen. In der Breitensportklasse A/B setzte sich das Neubeckumer Familienteam „Friesengeist“ durch.

„Wir haben erstmals im Mixed gewonnen“, berichtete Opa Jochen Friesen , der mit Söhnen, Töchtern, deren Partnern und sogar Enkelkindern zum Turnier angereist war. Am Samstag wurde Opa Friesen mit seinen männlichen Familienmitgliedern Dritter. Am Sonntag gewannen sie das Turnier. „Auf die Frauen kommt es an“, verriet Mannschaftssprecher Thomas Friesen das Erfolgsgeheimnis der Familie.

Platz zwei ging an Toxxip und Dritter wurde Sixpack. Der Titelverteidiger, die „Oldies“ der Warendorfer SU, die seit mindestens 20 Jahren dabei sind, mussten mit Rang fünf zufrieden sein. Die „Spielverderber“, ebenfalls WSU, wurden Achter. Die beiden Sassenberger Querschläger kamen auf Rang zehn (A) und 14 (B).

Den Sieg in der L-Klasse sicherte sich ein ostwestfälischen Mixed-Team, dass sich aus auseinandergebrochenen Hobbygruppen gebildet hat. Im Finale bezwang der TV Jahn Mix die Düsseldorfer TurBiene Maja knapp mit zwei Punkten. Das Warendorfer Leistungsteam kam auf Platz sieben.

Am Samstag setzten sich beim Leistungsklassenturnier der Frauen erneut die Volleyballerinnen aus Alverskirchen durch. Zum zweiten Mal verteidigte „Schneller war Früher“ seinen Pokal beim Oberst-Rathgeber-Turnier in Warendorf . Hinter den RWA-Frauen belegte das Oelder Team „Westfalia Separator“ den zweiten Platz.

In der Breitensportklasse (A/B) gewann das LA-Team aus Laggenbeck, das im Teuto-Finale die Desperates Housewives aus Bad Rothenfelde auf den zweiten Platz verwies. Die Mitarbeiterinnen der Warendorfer Kreisverwaltung („Kreishopperinnen“) sicherten sich vor den Telgter „Schmetterlingen“ und dem Warendorfer VC Muskelkater den dritten Platz. Die WSU-Nachwuchsspielerinnen kamen auf den siebten Rang.

Bei den Männern siegte BW Beelen  II vor den Warendorfern „Dabrauchemergarnetdrüberredde“. Dritter wurde BW Beelen I. Die Mexican Blackbirds – überwiegend aus Freckenhorst – sicherten sich den vierten Rang.

In der Breitensportklasse A/B dominierten die Männer vom Betriebssport in Münster. Der TuS ´94 nahm den Pokal mit. Die BSG GAD belegte vor dem Dritten, dem Familienteam Friesengeist aus Neubeckum , den zweiten Platz.

Die Sieger und Platzierten:

Herren L

1. BW Beelen II

2. Dabrauchemergarnetdrüberredde (WSU)

3. BW Beelen I

Herren A/B

1. TuS ´94 (Münster)

2. BSG GAD (Münster)

3. Friesengeist (Neubeckum)

Damen L

1. Schneller war früher (Alverskirchen)

2. Westfalia Separator (Oelde)

3. BW Beelen

Damen A/B

1. LA-Team (Laggenbeck)

2. Desperates Housewiwes (Bad Rothenfelde)

3. Kreishopperinnen (Kreisverwaltung Warendorf)

Mixed L

1. TV Jahn Mix (Schlangen)

2. TurBiene Maja (Düsseldorf)

3. ALPIINA

Mixed A/B

1. Friesengeist (Neubeckum)

2. Toxxip

3. Sixpack

 

08.02.2017: SV Ems erfüllt diese Pflichtaufgabe gern

Westbevern

Für die Herren des SV Ems Westbevern ist die Teilnahme am Oberst-Rathgeber-Gedächtnis-Pokal der Warendorfer SU in der Bundeswehrsportschule jedes Jahr eine selbst auferlegte Pflicht. Zur Kür fehlte ihnen diesmal etwas Glück.

Von Bernhard Niemann
 

Mittlerweile ist die Mannschaft um Alfred „Ali“ Lembeck seit 17 Jahren dabei und damit das Team mit den meisten Einsätzen. Nach einem erfolgreichen Auftakt bei der 35. Auflage und nur zwei abgegebenen Sätzen fehlten dem SVE in der Endabrechnung nur ein paar Satzpunkte, um unter drei punktgleichen Teams als eines der besten zwei weiterzukommen. In der Gruppenphase gewann der SV Ems gegen Sport LK FWG und spielte jeweils unentschieden gegen TuS Bad Rothenfelde und den späteren Turniersieger TuS Münster 94, den man am Rand einer Niederlage hatte. Da der Einzug in die Finalrunde versagt blieb, spielten die Westbeverner anschließend um die Plätze fünf bis acht. Hier wurden der SC Gremmendorf und der SV Bielefeld ohne Satzverlust geschlagen, was Platz fünf in der Endabrechnung brachte. „Mit etwas mehr Glück wäre heute mehr drin gewesen“, meinte Alfred Lembeck. Für den SVE spielten Andreas Bahr, Ronny Huber, Wolfgang Schwager, Jörg Dirksmeyer, Thilo Gaß, Reinhard Löbbert, Winfried Mentrup und Alfred Lembeck.