Oberst-Rathgeber-Pokal: Event der Extra-Klasse

Auch die 27. Auflage der Wettbewerbe um den Oberst-Rathgeber-Gedächtnispokal wurde einmal mehr zu einem Event der Extra-Klasse. Etwa 800 Aktive und fast 80 Mannschaften bevölkerten am 31. Januar und 1. Februar die Hallen A bis D der Sportschule der Bundeswehr. Der äußerst beliebte Treff der Hobby-Volleyballer mit Teams aus ganz verschiedenen NRW-Bereichen wurde erneut zu einem großen Familienfest, da sich viele Mannschaften von vorangegangenen Veranstaltungen her bestens kannten. Neben der Pflege von Kontakten wurde selbstverständlich auch mit Engagement und Einsatzbereitschaft gebaggert, gepritscht und geschmettert. Über Stunden hielten sich als interessierte Besucher zum Beispiel die Chefs der Sportschule, am Samstag der stellvertretende Kommandeur Major Heiko Wömpener und am Sonntag der Schulkommandeur Oberst Michael Teckentrup, in der Halle auf und waren von der tollen Atmosphäre und den durchaus ansprechenden Leistungen sehr angetan. Dies brachte Kommandeur Teckentrup anlässlich der Siegerehrung in einem Grußwort zum Ausdruck. Er dankte den Aktiven, den Ausrichtern der WSU-Volleyballabteilung und betonte, dass er dafür sorgen werde, dass diese große Veranstaltung auch künftig in der Sportschule stattfinden könne. Die Aktiven selbst waren einmal mehr äußerst begeistert und kündigten bereits jetzt an, dass sie zum größten Teil im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sein werden. In der Sportschule der Bundeswehr (vier Hallen unter einem Dach) sind in der Tat ideale Gegebenheiten vorhanden. In der Folge veröffentlichen wir mit Genehmigung der Zeitungen die Berichterstattung in Text und Bild in der Glocke und den Westfälischen Nachrichten. Unsere Rundschau beginnt mit der Berichterstattung in der Glocke.

Früh übt sich, was ein Hobby-Volleyballer werden will. Auf der Ersatzbank feuerten (v.1.) Niko, Jörn, Paulina, Jakob und Tim ihre Favoriten nach Kräften an.

Mit Sack und Pack und Familie

Text, Fotos: Katharina Fiegl (Westfälische Nachrichten, Warendorf)

Ein Spaß für die ganze Familie: Viele Spieler waren mit Sack und Pack und Nachwuchs angereist und erhielten von Letzterem kräftige Unterstützung.

Warendorf. Der neueste Fan ist prominent – und nützlich noch dazu: Sportschul-Kommandeur Michael Teckentrup machte aus seiner Begeisterung über den Oberst-Rathgeber-Gedächtnispokal keinen Hehl. Die 27. Auflage des großen WSU-Volleyballturniers war für den Oberst seine erste – und, wie er bei der Siegerehrung am Sonntagnachmittag betonte, nicht seine letzte. „Viele Teams scheinen immer wiederzukommen. Und das dürfen sie auch im nächsten Jahr. Denn selbstverständlich stellen wir dann die Hallen erneut zur Verfügung.“

Die Mixed-Mannschaften dankten es ihm mit Applaus – ebenso die Organisatoren um Martina Schlamann. Unter 800 Aktiven hatten Letztere in gewohnt souveräner Manier für Ordnung gesorgt. Über 70 Teams – startend in den Klassen „Allgemeine Breitensportler (AB)“ und „Leistungsorientierte Hobbyspieler (L)“ – bevölkerten am Wochenende die Hallen A bis D der Sportschule. Gemeldet waren im Vorfeld 81 gewesen – doch ein bisschen Schwund, das wissen die Verantwortlichen, ist immer.

Alles im Blick und Griff: In vier Hallen fanden zeitgleich mehrere Spiele statt. Da bedurfte es schon wacher Augen, um den Überblick zu behalten – nicht zuletzt beim Punktezählen.

Mit unter den erfolgreichsten Teams waren, wie üblich, auch einige Mannschaften, deren Reihen hauptsächlich von heimischen Aktiven gebildet werden. Bei den Damen L setzten sich neuerlich die „Ladykracher“ durch – eine Formation ehemaliger WSU-Spielerinnen. Auf die nachfolgenden Plätze verwiesen sie den TV Ennigerloh und den TV Jahn Oelde.

Bei den Breitensportler-Mixed setzten sich die überwiegend heimischen „Kids and Daddies“ im Endspiel durch.

Rang drei unter den Herren L ging – wie schon im Vorjahr – an den Freitagstreff aus Warendorf. Auf den Rängen eins und zwei landeten die „Dortmunder Jungs“ und die DJK Rheda.

Im Breitensportbereich wurde bei den Herren die Vertretung der Sportschule der Bundeswehr Dritter hinter Teams aus Gronau und Siegen. Bei den Damen landeten die „Heißen Früchtchen“ von der Kreisverwaltung umrahmt vom Hammer SV (Erster) und dem VfL Mark auf Platz zwei.

Unter den gemischten Teams setzte sich das „Mixed Pack“ aus Dortmund im Leistungsbereich-Finale gegen „Münster Querbeet“ durch. Und bei den Breitensportlern setzten sich – wie schon bei der vorangegangenen Auflage – die überwiegend heimischen „Kids and Daddies“ im Endspiel gegen die „Blue Devils“ aus Halle in Westfalen durch.

Termine: Ballsport

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